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Renaissance der Atompolitik? Unverantwortlich!

Quelle: Fotolia
Entgegen aller Beschlüsse und Erkenntnisse darüber, wie sehr wir uns von unserer Gläubigkeit an großtechnische Lösungen in das Abenteuer der Kernenergienutzung haben treiben lassen, gibt es derzeit Bestrebungen und Initiativen, diesen Irrweg erneut einzuschlagen.

Wir sehen uns mit Atomunfällen sowie einem Berg von nicht sicher zu entsorgendem Atommüll konfrontiert. Wir müssen feststellen, dass Prüfungen und Sicherheitskontrollen manipuliert, Störfälle verschwiegen und unsichere Reaktoren trotz enormer Sicherheitsrisiken weiter betrieben werden.

Das Ganze geschieht unter dem Deckmantel einer angeblichen Wirtschaftlichkeit und des Klimaschutzes.

Nachhaltigkeit im Sinne von Werterhaltung (im Gegensatz zu nachhaltiger Verwüstung) ist nur zu erreichen, wenn es auch eine Diversität gibt. D.h. wir müssen viele Möglichkeit nutzen und diese müssen möglichst fehlertolerant sein. Dies bedeutet, dass ein Fehler im System möglichst keinen oder nur geringen Schaden verursacht.

Deshalb ist die Vermeidung von Energieeinsatz und der Einsatz regenerativer Energien so wichtig. Leider ist die Lobby für diese Lösungen nur sehr schwach, da es eben keine großtechnischen Lösungen sind, die sich eine entsprechende Lobbyarbeit leisten können.

Umso wichtiger ist es, eine unverantwortliche Politik zu benennen und entschieden abzulehnen. Insofern ist der Vorstoß von Karl-Heinz Florenz mit seinem Beitrag:
Renaissance der Atompolitik? In den Reißwolf!
nur zu begrüßen.
Lott ens schwaade
Ingenieurbüro EUKON im Niederrheinmanager 03/16

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